Krippenfiguren


Überall auf der Welt, wo das Weihnachtsfest gefeiert wird, werden Krippen in Kirchen und zu Hause im Familienkreis aufgestellt.
Welche Art von Krippe ein Mensch auch immer bevorzugt, ihr Anblick bringt Kinderaugen zum Leuchten und vermittelt dem Betrachter Ruhe und Besinnlichkeit.

Sagt, die ihr laut seid, könnt ihr schweigen?
Dann will ich euch was Schönes zeigen.
Dann könnt ihr so wie Kinder sehen,
behutsam, still, zum Kripplein gehen!






Viele neue Krippensammler fangen erst einmal ’’KLEIN’’ mit der Hl. Familie an, und ergänzen dann Jahr um Jahr. Ein Brauch der von Generation zu Generation fortgeführt wird.




Weihnachten ohne die Krippe?

Ein Krippenfreund, würde auf keinen Fall darauf verzichten.

Schon das Aufstellen einer Krippe, die Anordnung der Figuren, um die Geburt Christi möglichst genau darzustellen,
bereitet einem eine gewisse Vorfreude auf das bevorstehende Weihnachtsfest.




Wir sind ständig dabei, unser Krippen-Sortiment zu erweitern.



Die Weihnachtszeit ist es zwar noch weit weg, aber die Krippenliebhaber fangen schon an sich nach neuen edlen Figuren für Ihre Weihnachtskrippe umzusehen.
Für diese Liebhaber bietet jetzt Holzfiguren2004 ein besonderes grosses Angebot an Krippenfiguren.



Bei uns haben Sie die Möglichkeit, jede Krippenfigur einzeln zu kaufen.
Somit können Sie die Krippe, Jahr für Jahr nach Ihren persönlichen
Wünschen und Vorstellungen zu vergrößern !


Die Weihnachtsgeschichte nach dem Evangelisten Lukas:
Lukasevangelium Kapitel 2, Vers

1-20 (1) Es begab sich aber zu der Zeit, daß ein Gebot von dem Kaiser Augustus ausging, daß alle Welt geschätzt würde.

(2) Und diese Schätzung war die allererste und geschah zur Zeit, da Quirinius Statthalter in Syrien war.

(3) Und jedermann ging, daß er sich schätzen ließe, ein jeder in seine Stadt.

(4) Da machte sich auch Josef aus Galiläa, aus der Stadt Nazareth, in das jüdische Land zur Stadt Davids, die da heißt Bethlehem, weil er aus dem Hause und Geschlecht Davids war,

(5) damit er sich schätzen ließe mit Maria, seinem vertrauten Weibe; die war schwanger.

(6) Und als sie dort waren, kam die Zeit, daß sie gebären sollte.

(7) Und sie gebar ihren ersten Sohn und wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe; denn sie hatten sonst keinen Raum in der Herberge.

(8) Und es waren Hirten in derselben Gegend auf dem Felde bei den Hürden, die hüteten des Nachts ihre Herde.

(9) Und der Engel des Herrn trat zu ihnen, und die Klarheit des Herrn leuchtete um sie; und sie fürchteten sich sehr.

(10) Und der Engel sprach zu ihnen: Fürchtet euch nicht! Siehe, ich verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird;

(11) denn euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus, der Herr, in der Stadt Davids.

(12) Und das habt zum Zeichen: ihr werdet finden das Kind in Windeln gewickelt und in einer Krippe liegen.

(13) Und alsbald war da bei dem Engel die Menge der himmlischen Heerscharen, die lobten Gott und sprachen:
(14)

Ehre sei Gott in der Höhe
und Friede auf Erden
bei den Menschen seines Wohlgefallens.

(15) Und als die Engel von ihnen gen Himmel fuhren, sprachen die Hirten untereinander: Laßt uns nun gehen nach Bethlehem und die Geschichte sehen, die da geschehen ist, die uns der Herr kundgetan hat.
(16) Und sie kamen eilend und fanden beide, Maria und Josef, dazu das Kind in der Krippe liegen.
(17) Als sie es aber gesehen hatten, breiteten sie das Wort aus, das zu ihnen von diesem Kinde gesagt war.

(18) Und alle, vor die es kam, wunderten sich über das, was ihnen die Hirten gesagt hatten.

(19) Maria aber behielt alle diese Worte und bewegte sie in ihrem Herzen.

(20) Und die Hirten kehrten wieder um, priesen und lobten Gott für alles, was sie gehört und gesehen hatten, wie denn zu ihnen gesagt war.

Geschichte

DIE WEIHNACHTSKRIPPE„Und als sie daselbst waren, kam die Zeit, dass Maria gebären sollte. Und sie gebar ihren ersten Sohn und wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe, denn sie hatte sonst keinen Raum in der Herberge.“ (Lukas 2, 6-7)
Das Lukasevangelium, das über Jesu Geburt erzählt, wurde schon sehr früh auf Bildern dargestellt. So geht das erste Weihnachtsbild auf das 4. Jahrhundert zurück und zeigt das liegende Jesuskind mit der Mutter Maria. Allerdings waren die Darstellungen nicht zahlreich und befanden sich meist auf Steinsarkophagen.
Sehr ausführlich dargestellt wurde das Weihnachtsgeschehen vom Hl. Franziskus im Jahre 1223. Er gestaltete den Weihnachtsgottesdienst vor einem hölzernen Futtertrog und brachte einen lebenden Ochs und Esel mit. Auf diese Weise konnte den Gläubigen das Ereignis der Geburt Jesu näher gebracht werden.
Die Krippe übte eine außergewöhnliche Anziehungskraft auf das Volk aus.
Jesus wurde als armes Kind von einer Frau zur Welt gebracht. Die Armut und die natürliche Geburt des Sohn Gottes machen Jesus den Menschen gleich; sie können sich mit ihm identifizieren. Auch der Gegensatz zwischen arm und reich, verkörpert von den Hirten und Königen, hebt sich vor dem Sohn Gottes auf. Alle liegen ihm demütig zu Füßen.
Die Jesuiten und Franziskaner trugen den Krippengedanken erfolgreich weit in die Welt hinaus: Zahlreiche Weihnachtsspiele wurden aufgeführt, es entstanden Fresken, Wiegen wurden vor den Altären aufgestellt und Altäre wurden mit Weihnachtsdarstellungen geschnitzt.

Weihnachtsdarstellungen gehen in Südtirol weit zurück und befinden sich auf alten Handschriften und Siegeln. Sogar die Frühgotik ist vertreten mit Weihnachtsbildern in der Kapelle von Schloss Tirol, in der Schlosskapelle von Hocheppan und im Kreuzgang von Brixen. Das Fresko der Anbetung der Hl. Drei Könige in der St.Jakobskirche in Gröden ist nur eine der zahlreichen Weihnachtsdarstellungen der Spätgotik in unserem Land. All diese Darstellungen, genauso wie die berühmten Krippenaltäre in Südtirol, stellen eine Zwischenstufe zur eigentlichen Krippe dar.

Im Zeitalter der Aufklärung wurden die Krippen aus den Klöstern und Kirchen verbannt. Die Verbote sollten aber die Gläubigen nicht daran hindern, auf ihre lieb gewonnene Krippe zu verzichten, so holten sie sich die Krippen in ihre Häuser. Die Krippe fand so Eingang in Bürger – und Bauernhäuser. Handwerker und Bauern nahmen sich dieser Kunstfertigkeit an, besonders in Gröden, wo sich zahlreiche Bauern in der kalten Jahreszeit als Zuerwerbsmöglichkeit der Schnitzkunst widmeten. Die meist primitiv geschnitzten Krippenfiguren fanden reißenden Absatz und sind heute von hohem volkskundlichen und kulturgeschichtlichen Wert.
Die Grödner Holzschnitzer wurden zu Meistern des handwerklichen Könnens und die sakrale Schnitzkunst erlebte einen beachtlichen Aufschwung. Zahlreiche Kunstwerkstätten in Gröden besaßen geradezu das Monopol in der Ausführung der Krippen, die weltweit exportiert wurden.
Als älteste, bis heute erhaltene Krippe Grödens, kann die barock geschnitzte Anbetung der Hl. Drei Könige aus der Vinatzerwerkstatt bezeichnet werden. Dieses Meisterwerk barocker Krippenkunst des 18. Jahrhunderts, wurde für längere zeit in der St. Jakobskirche oberhalb von St. Ulrich aufgestellt und befindet sich heute im Heimatmuseum von St. Ulrich.